Koblenzer Hammer-Sommer 2026

Ich habe schon einige sehr warme Sommer erlebt, aber 2026 war schon etwas sehr speziell: Teilweise Temperaturen von über 40 Grad, so gut wie kein Regen und das alles nicht nur für ein paar Tage sondern Monate. Zudem dann auch noch mit hoher Luftfeuchtigkeit, was die Sache nicht angenehmer macht. Auch in der Region konnte man natürlich auch diese Hitze am stetig sinkenden Rheinpegel erkennen, der sogar
einen Teil vom Yachthafen in Koblenz-Ehrenbreitstein trocken legte.

Trockener-Rhein-Yachthafen-Koblenz-Ehrenbreitstein 14.08.2026

Trockener Rhein-Yachthafen in Koblenz-Ehrenbreitstein 14.08.2026

Das war auch für mich eine Neuheit. Es zeigt mir nun ziemlich deutlich vor der eigenen Tür, wie drastisch und stetig der Klimawandel vonstatten geht. Dabei will ich mir auch gar nicht anmaßen den Grund dafür zu kennen. Maßgeblich für mich ist: Der Klimawandel ist da. Und damit stellt sich für mich die Hauptfrage: Wie geht man damit um, was kann man selbst tun um sich das Leben einigermaßen in diesen Hitzezeiten erträglich zu machen? Bei mir lief zum Beispiel teilweise der portable Akku-Ventilator Tag und Nacht. Funfact: Der Ventilator war sogar auf einer Hochzeit dabei, wo es tierisch heiß war. Der Neid der anderen Hochzeitsgäste war uns sicher. 🙂
Klimaanlagen sind sicher in Zukunft bei uns wesentlich häufiger anzutreffen als es derzeit der Fall ist. Zudem nun auch ein höchstrichterliches Urteil kam, dass Wohnungseigentümern den Einbau ohne Erlaubnis einer Eigentümergemeinschaft erlaubt, solange die Rahmenbedingungen (Lärm z.B.) stimmen. Hier dürfte sich also in Zukunft einiges tun.

Wanderung um die Burg Eltz

Tja, was soll man da groß zu sagen? Die Wanderung um die Burg Eltz mit Freunden war eine schöne Sache. Erstens war uns der Wettergott freundlich gesinnt und hatte Sonne sowie angenehme Temperaturen für uns als Geschenk, dann war die eigentliche Route sehr schön und gute Stimmung mit genügend Speis und Trank rundete den Tag ab. Wenn die Tour an einem Samstag oder Sonntag gewesen wäre, wäre mit Sicherheit auch die Zahl der Wanderer um einiges höher gewesen. Wobei selbst für einen Freitag Nachmittag die Anzahl der Wanderer nicht gerade gering war. Schade nur, dass man nirgendswo einkehren konnte weil wegen den Corona-Vorschriften alles dicht hatte. Aber irgendwann sind auch diese Einschränkungen vorbei und dann geht das normale Leben weiter. Die Burg Eltz war jedenfalls ein architektonisches Highlight, das man mal live gesehen haben sollte. Es gibt ja genügend Wanderwege, die zur Burg hin führen. Vor Ort ist übrigens der Einsatz von Drohnen verboten.

Die schönste Bar in Koblenz!?

Der Pfau - Die wohl schönste Bar in Koblenz

Der Spruch „Klein aber fein“ trifft hier wohl den Nagel auf den Kopf:
Mitten im Herzen der Altstadt von Koblenz gibt es seit einiger Zeit eine neue Bar. Das wäre in der gastronomiestarken Koblenzer Altstadt jetzt wohl nicht unbedingt eine außergewöhnliche Neuheit, wenn ein weiterer Gastrobetrieb aufmacht. Hier ist die Lage jedoch etwas anders, weil sich diese Bar in einem Punkt deutlich von anderen Bars unterscheidet: Hier kommt man nur rein, wenn man sich vorher (zumindest am Freitag und Samstag) telefonisch angemeldet hat! Das liegt einerseits im vorhandenen Platz begründet, andererseits kann man sich so sicher auch eine gewisse Problemklientel vom Hals halten. Da das Verhalten einiger Zeitgenossen heutzutage immer mehr zu wünschen übrig lässt, kann man diesen Gedanken sicher nicht als nachteilig für die dortigen Gäste sehen.
In der Bar gibt es (außer Bier!) eigentlich alle Getränke, die einem Connaisseur edler Tropfen gefallen dürften: Whiskey, Champagner, Gin, Rum, Cocktails, Rotwein…
Wobei zu den Cocktails zu sagen ist, dass diese Spitzenklasse sind. Das ist aber auch kein Wunder, denn Betreiber der Bar ist mit Volker Rappolder ein wohlbekannter Kopf des Koblenzer Nachtlebens. Seines Zeichens auch Inhaber der Cocktail-Bar „Daddy-O“, die für Kenner der Materie eine Hochburg edler Cocktails ist.
Für normale Touristen dürfte die Bar nicht erkennbar sein, da sie von außen nicht ersichtlich ist und auch kein Name an der Tür darauf hinweist. Offiziell, wenn man davon überhaupt sprechen kann, handelt es sich um die Speakeasy Bar von Koblenz. Für viele hat sich jedoch der Name „Pfau“ oder „Muschel“ etabliert. Das liegt einerseits in dem Pfau der über der Bar thront begründet, sowie andererseits dem Muschelsignet auf der Klingel bzw. an der Tür. Die Bar liegt, ganz der Tradition verpflichtet, verdeckt in einem normalen Wohnhaus ohne Fenster und ist somit auch nicht von außen einsehbar. Wenn man durch einen längeren Gang (mit dem Ambiente von Metzgerei-Fliesen an der Wand) geschritten ist und durch die Einlasstür kommt, erwartet einen der obige Anblick auf dem Foto.
Durch eine gute Abluftanlage ist es kein Problem, dort auch gute Zigarren und andere Tabakprodukte zu rauchen: Der sonst übliche Tabakqualm in den Kleidern entfällt zum größten Teil. Die Bar wurde wirklich mit Liebe zum Exklusiven errichtet. Was man unter anderem auch an den gemütlichen Sitzgelegenheiten, der imposanten Marmortheke, dem gehobenen Humidor sowie der höherpreisigen Getränkekarte entnehmen kann. Wobei die Preise dort dem Ambiente mehr als angemessen sind. Wer dabei meckert hat den Blick für Relationen verloren. Der Pfau stellt momentan die Krone der gehobenen Gastronomie in Koblenz dar, mit der Volker Rappolder sich einen Traum verwirklicht haben dürfte. – Ganz großes Kino und definitv einen Besuch wert! (wenn man reinkommt….)