Wie entfernt man am besten Klebe-Etiketten von Honiggläsern?

Jeder Hobby-Imker kennt das Problem: Bei manchen Klebe-Etiktten ist das Entfernen alles andere als einfach und schnell erledigt. Wie macht man es also am besten?
Klare Antwort: Es kommt drauf an!

Und zwar darauf man viel oder wenig Zeit hat. Daneben stellt sich auch noch die Frage, ob man eine Chemiekeule einsetzen möchte oder eher eine sanfte Entfernung bevorzugt.

Was funktioniert:

1. WD40 (geht am schnellsten, ca. 15 Minuten Einwirkungszeit)
2. Ballistol (dauert was länger, 15-30 Minuten Einwirkungszeit)
3. Warmes Wasser mit Spüli (dauert am längsten, einige Stunden)

WD40 ist vom Ergebnis her am schnellsten und besten. Dazu sprüht man einfach das Etikett ein und lässt es 15 Minuten einwirken. Danach kann man das Etikett auf dem Deckel und dem Honigglas einfach mit einem Ceranglas-Schaber oder einem Teigschaber entfernen. Allerdings: Das ist eine relative Chemiekeule! Dem sollte man sich bewusst sein. Zudem ist die Benutzung in geschlossenen Räumen nicht gerade empfehlenswert, wenn man einige Gläser von klebenden Etiketten entfernen möchte.
Allerdings lassen sich dabei die Etiketten wirklich sehr einfach vom Glas abziehen.

Bei Ballistol sieht es etwas anders aus. Dort ist zum einen die Einwirkungszeit länger (15-30 Minuten) und zum anderen gehen die Etiketten im Vergleich zu WD40 nicht ganz so leicht ab, was in der Realität aber kein Problem darstellt da das Ergebnis trotzdem ziemlich gut ist.  Vorab: Für mich reicht es völlig aus und ist mein Mittel der Wahl zur Entferung der Klebeetiktten. Was im Gegensatz zu WD40 hier sehr positiv vorzuheben ist: Ballisol ist vollständig abbaubar und somit deutlich umweltfreundlicher als WD40.

Die pragmatische Lösung mit warmen Wasser und Spüli kommt oft dann zum tragen, wenn man kein WD40 oder Ballistol im Haus hat. Die Einwirkungszeit beträgt hier einige Stunden. Das Etikett kann man danach zwar leichter entfernen, aber der Kleber ist immer noch deutlich vorhanden und muss zeitaufwändiger per Schaben entfernt werden.

Für mich ist Ballistol daher ein Kompromiß, mit dem ich sehr gut leben kann und der auch noch relativ umweltfreundlich ist.

Alternative zur Paradontax-Zahnpasta: Paromed!

Seit einiger Zeit nutzt ich nun die Zahnpasta Paromed und bin sehr angetan von ihr. Ursprünglich war ich ja überzeugter Parodontax-Kunde. Aber nach der Umstellung auf die neue „verbesserte“ Version mit süsslichem Geschmack und gleichzeitigem Wegfall der Ursprungsversion mit salzigem Geschmack musste zwangsläufig Ersatz her. Was sich zwar einfach anhört, aber in der Realität mit einigen Hürden versehen war.

paromed

Sie erinnert mich sehr an die ursprünglich salzige Originalversion von Parodontax. Allerdings war Parodontax einen Tick salziger. Was aber hier nicht weiter stört. Der Originalgeschmack ist sehr gut nachempfunden und steht der original Paradontax in wenig nach. Zudem die Inhaltsstoffe auch alle für mich im grünen Bereich sind.

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Wenn man sich damit die Zähne putzt kommt einem sofort der ursprüngliche Geschmack der salzigen Parodontax in Erinnerung. Der frische Geschmack im Mund war und ist einzigartig gegenüber den ganzen süssen Zahnpasta-Varianten heutzutage. Preislich ist die 75ml Packung derzeit bei 3,95€ angesiedelt.  Ist schon deutlich über dem Preisniveau der (auch nicht schlechten) Discounter-Zahnpasten. Aber: Meiner Meinung nach ist es die Zahnpasta auch wert. Individualität kostet eben. Was aber etwas negativ ist: In Koblenz kann ich die Zahnpasta nur bei der Drogerie Müller kaufen. Ansonsten nirgendwo im Ort. Das ist schon ein Hindernis. Deswegen kaufe ich auch immer direkt mehrere Tuben. Was man hat, hat man halt. Für mich ist die Paromed Zahnpasta ein würdiger Nachfolger der ursprünglich salzigen Originalversion von Parodontax.

Honigprämierung 2025 Imkerverband-Rheinland: Silber!

Seit einigen Jahren bin ich schon als Hobbyimker tätig. Was eigentlich nur eine spontane Idee war hat sich nun als festes Hobby etabliert. Ursprünglich wollte ich nur mit einer Bienenkiste ein Bienenvolk halten. Bin aber dann bei der Recherche dazu auf die Erkenntnis gekommen dass das wohl doch nicht so ganz ideal ist.
Also ging es den klassischen Weg mit Zanderbeute. Aber vorher wurde erstmal ein
VHS-Kurs zur Bienenhaltung vom BZV Bendorf über mehrere Monate besucht.
Schliesslich will man ja wissen wie das eigentlich geht.
Nach nun 8 Jahren die ich dabei bin dürfte ich wohl ca. 90% aller Imkerfehler begangen haben und bin nun relativ sattelfest in der Imkerei und bin auch mittlerweile selber Imker-Pate. Es macht einfach Spass und ist Entspannung wenn man sich im Frühling und Sommer um die Bienen kümmert und das Bienenvolk heranwachsen sieht.
Mittlerweile könnte ich Stunden vor dem Bienenstock bei gutem Wetter stehen und den Bienen beim rein- und rausfliegen zusehen.
Bisher hatte ich hauptsächlich Frühlingshonig (genauer gesagt „Frühtracht-Honig“) geernetet. Dieses Jahr war aber besonders gut von der Ernte und so kam auch der
Sommerhonig zur Ernte. Er schmeckt etwas kräftiger als der Frühlingshonig, der etwas filigraner und leichter daher kommt. Da ich seit diesem Jahr auch neue Etiketten verwendet habe kamen also einige Neuerungen in 2025 zusammen.
So kam mir auch die Idee, den Sommerhonig erstmals zu einer Honigprämierung beim
Imkerverband Rheinland einzureichen. Da allerdings das Einreichungsverfahren für den Frühlingshonig schon beendet war blieb „nur“ noch das Einreichungsverfahren für den Sommerhonig. Gesagt, getan.
Also das neue Etikett mit den erforderlichen Angaben verwendet und den Sommerhonig ins Glas abgefüllt und dann mitte Juli per Post nach Mayen zum Imkerverband gesendet. Und dann passierte erst mal lange nichts. Mitte Oktober kam dann eine Email mit folgendem Inhalt bei mir an:

„Ihr Honig hat erfolgreich an der diesjährigen Honigbewertung teilgenommen und wird im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung mit einer Urkunde ausgezeichnet.“

Natürlich war die Freude groß, dass es hier eine positive Rückmeldung gab.
Aber was heisst „mit einer Urkunde ausgezeichnet“ – Teilnehmerurkunde??? Das wäre natürlich nicht so prickelnd… Auch auf Nachfrage wollte man sich dabei nicht näher in die Karten sehen lassen. Was natürlich auch irgendwo nachvollziehbar ist, wenn man die Spannung aufrecht halten will. Das Ergebnis würde man dann vor Ort erhalten. Nun ja… Preisverleihung war am 9.11.2025 im Gut Leidenhausen in Köln-Porz. Also bei Nebel und Regen nach Köln gefahren und durch einen halben Wald gelaufen wenn man zur Preisverleihung wollte weil es keine nahen Parkplätze gab. Nicht gerade so prickelnd, weil es am Regnen war und alles mehr oder weniger matschig war… Aber naja, gehört halt dazu und ist auch nicht jeden Tag. Bevor es dann an die Preisverleihung ging, waren dem noch ein paar Vorträge vorgeschaltet. Interessant waren sie alle auf ihre eigene Weise. Allerdings konnte es sich eine Referentin nicht verkneifen zu zeigen, dass sie von Google im speziellen und den Amerika allgemein nicht viel hielt, weil die ja alle irgendwie „böse“ wären. – Originalton. Das wurde dann öfters wiederholt und es war dann jedem halbwegs normalen Zeitgenossen klar dass diese Referentin wohl politisch sehr links angesiedelt ist und jedem ob er wollte oder nicht ihre Meinung in adäquater Weise ins Ohr drückte. Nervig – was hat das mit Honig zu tun? Aber naja, jedem Tierchen sein Pläsierchen. Als es dann an die Bekanntgabe der Gewinner ging war die Spannung groß: Bronze, Silber, Gold? Für Gold war der Wassergehalt des Honigs meiner Meinung nach zu hoch, so dass es wahrscheinlich Bronze werden würde. Aber als dann mein Name nicht bei den Bronzegewinnern war, war die Stimmung natürlich top: Dann könnte nun noch Silber kommen! Oder? Und so war es dann auch: Als die Namen der Silber-Gewinner angezeigt worden sind war ich auf der Liste dabei – damit hatte ich ehrlich nicht gerechnet.

Auch über Bronze hätte ich mich sehr gefreut. Aber da es nun Silber wurde hat das die Stimmung natürlich nochmal deutlich angehoben. Für mich war das eine schöne Anerkennung meiner jahrelangen Imkertätigkeit mit dem Beweis, dass für meine Kunden ein augezeichneter Honig im Glas ist, der keinen Vergleich zu scheuen braucht. Es ist ein reines Hobby bei dem man mit Glück eine schwarze Null erreicht, von Gewinn gar nicht erst zu reden. Aber darum geht es ja auch nicht. 100% Natur aus der eigenen Umgebung zum Wohle aller – das ist mein Antrieb und Ziel. Silber ist nun erreicht, nun wird mit der nächsten möglichen Ernte Gold anvisiert. Interessanter weise hat der Frühlingshonig sogar noch niedrigere/bessere Wasserwerte (16,8%) als der Silberprämierte (17,1%). Somit ist der eigentlich von der Qualität noch etwas besser als der Silber-Honig. Aber warten wir mal ab… Vielleicht wird es bei der nächsten Prämierung ja mal Gold!?

Kosten für Professionelle Zahnreinigung (PZR) reduzieren

Mehr oder weniger durch Zufall bin ich auf eine sehr interessante finanzielle Lösung für die professionelle Zahnreinigung (PZR) gestoßen. Ich lasse im Jahr mindestens zwei Mal eine PZR bei mir durchführen, weil die Ergebnisse meiner Meinung nach einfach für sich sprechen:
Deutlich weniger Zahnbelag, weniger Zahnfleischbluten und schlicht eine gesündere Zahnflora. Aber: Das ist nicht gerade günstig! Da es sich hier um eine Leistung handelt, die nicht von allen Krankenkassen bezuschusst wird können hier deutliche Mehrkosten auftreten. Konkret für mich kostet eine professionelle Zahnreinigung im Rahmen einer Prophylaxe pro Behandlung gut 100€. Wobei ich an der Stelle sagen muss, dass mir diese die Behandlung das auch definitv Wert ist!
Somit komme ich im Jahr auf gut 200€ zusätzliche Kosten für eine professionelle Zahnreinigung bei zwei Zahnarzt-Besuchen nur für eine professionelle Zahnreinigung im Rahmen der Prophylaxe. Davon werden nach derzeitigem Stand 65€ von meiner Krankenkasse übernommen. Somit bleibe ich auf 135€ Kosten sitzen, die ich selber zahlen muss. Oder besser gesagt: Zahlen müsste. Dank einer entsprechenden Versicherung (nur für gesetzlich Krankenversicherte erhältlich) konnte ich hier alle Kosten komplett von dieser übernehmen lassen. Außerdem hatte mein Zahnarzt auch noch gewisse Karies-Spuren (trotz 2maliger Reinigung und Zahnspülung!) bei meinen Beisserchen festgestellt. Somit war hier eine Auffüllung mit Kunstsstoff der betroffenen Zähne erforderlich. Nach Übernahme eines entsprechenden Kostenanteils durch meine gesetzliche Krankenversicherung verblieb noch ein Restanteil von 375,15€, den ich selber zu zahlen hatte.
Da ich jedoch durch meine Zahnversicherung auch Kunststoff-Füllungen ersetzt bekam, musste ich letztlich 0€ an Kosten für die Zahnarzt-Rechnung zahlen!
Das war aber mehr oder weniger reiner Zufall, auf den ich durch meine Vertragsgestaltung kam. Pro Jahr zahle ich nur um die 108€ an Beitrag, erstattet wurden mir an Zahnarzt-Kosten für 2021 jedoch 375,15€! Somit hat sich diese Zahn-Versicherung mehr als bezahlt gemacht.
Ich werde diese Zahnprophylaxe-Versicherung definitv behalten, weil die Leistungen einfach Spitze sind: PZRs ohne Begrenzung (ab dem dritten Kalenderjahr), 100% Kostenübernahme bei Kunststoff-Füllungen (ebenfalls ab dem dritten Kanlenderjahr) und 100% Übernahme von anderweitigen Prophylaxe-Kosten bei Zähnen. Darunter fällt meines Wissens nach unter anderem ein Paradontitis-Test, der auch mit über 100€ zu Buche schlägt. So einen Pado-Test habe ich selber mal vor einigen Jahren machen lassen: Musste selber privat bezahlt werden! Mit dieser Versicherung werden auch diese Kosten höchstwahrscheinlich im Rahmen der Paradontose-Prophylaxe übernommen. Fällt zumindest unter die Vertragsbedingungen im Bereich Prophylaxe meiner Meinung nach.
Wer sich jetzt fragt, wie sich solch eine Zahn-Versicherung überhaupt für den Anbieter rechnen kann:
1) Diese Versicherung wird oft als „Nebenleistung“ in eine andere, höherpreisige Zahnversichung aufgenommen. Folge: Nicht jeder Versicherte nutzt jedes Jahr alle möglichen Leistungen aus dieser speziellen Zahn-Prophylaxe-Versicherung weil sie schlicht übersehen und vergessen wird.
2) Oft werden die Versicherungsleistungen nur im ersten Jahr in Anspruch genommen. Danach ist kein konkreter Handlungsbedarf mehr für den Versicherten vorhanden und er lässt den Zahnarzt-Besuch aus, obwohl der volle Jahresbeitrag bezahlt wurde.
Somit handelt es sich bei dieser Versicherung um eine klasssische Misch-Versicherung: Die Passivität der einen finanziert somit die Leistungen der Heavy-User und rechnet sich somit trotzdem für den Anbieter!
Wer Interesse an weiteren Details zu dieser speziellen Zahn-Versicherung hat kann mir einen Kommentar hinterlassen.

Segurazo Antivirus entfernen

Die Segurazo-Software hat sich irgendwie (wahrscheinlich bei im Rahmen einer unbeabsichtigeten Toolbar-Installation) auf meinem System festgesetzt. Im Rahmen einer PC-Säuberung kam dabei auch die Entferung von dieser unerwünschten PUP-Software auf die To-Do-Liste.
Vorab: Das normale Deinstallieren via Windows-Funktion funktioniert hier nicht!
Dafür braucht man etwas größeres Geschütz. Segurazo klinkt sich tief in das System ein und verhält sich recht widerstandsfähig gegen manuelle Entfernungsversuche.
Was hier effektiv und schnell geholfen hat war die Software vom Malwarebytes!

Adwarecleaner von Malwarebytes

Einfach runterladen und einen Systemscan durchlaufen lassen. Dann sollte die Segurazo-Software erkannt und in die Quarantäne verschoben werden. Dort kann man sie dann endgültig löschen. Danach tauchen keine Pop-Ups mehr auf oder sonstige nervende Hinweise auf Segurazo. Sofern es nicht beim ersten Mal funktioniert hat einfach nochmal probieren. Danach das Neustarten vom Computer nicht vergessen und Segurazo sollte dann vom PC entfernt sein. Der Vorteil vom Adwcleaner ist, dass er nicht installiert werden muss, kostenfrei ist und im Gegensatz zur großen Vollversion nicht mit nervenden Werde-Pop-Ups nervt, weil man auf die kostenpflichtige Vollversion upgraden soll.