Kostenlose Prepaid-Kreditkarte ohne Schufa oder Jahresgebühr

Obwohl ich bin kein Freund vom bargeldlosen Zahlungsverkehr bin: Manchmal geht es ohne Kreditkarte einfach nicht (mehr). Das durfte ich unter anderem in meinem Urlaub in Katwijk erfahren, wo in den öffentlichen Bussen kein Bargeld mehr angenommen wird. Dort kann man seine die Fahrkarten nur noch bargeldlos per Kreditkarte bezahlen.
Ich habe zwar eine gute Kreditkarte, aber diese Karte ist halt eine “echte” mit entsprechend hohem Verfügungs- und Kreditvolumen. Falls die mal verloren gehen sollte wäre das nicht so gut. Auch der Klau von Kreditkarten-Daten im Internet wird immer mehr zum Problem. Deswegen war die Überlegung, für Internet-Einkäufe und kleinere Einkäufe (z.B. im Auslandsurlaub) eine Prepaid-Kreditkarte anzuschaffen. Der Vorteil ist dabei, dass im schlimmsten Fall nur das abgehoben werden kann, was auch als Guthaben auf die Kreditkarte -korrekt müsste es eigentlich Debitkarte heißen- gebucht wurde.

Allerdings gibt es Prepaid-Debitkarten wie Sand am Meer, und die Auswahl ist groß. Meine Auswahlkriterien für die Kreditkarte waren: a) kostenfrei, ohne Jahresgebühr b) VISA oder Mastercard c) Gute Währungskurse d) evtl. mit eigenem Bankkonto. e) evtl. ohne Schufa. Wobei der letzte Punkte mit der Schufa für mich jetzt nicht so entscheidend war. Da war eher der Gedanke in Sachen Datenschutz präsent: Je weniger Daten irgendwo von einem gespeichert werden, desto besser ist es letztlich für die Privatsphäre. Nach erfolgter Recherche im Internet bin ich dann fündig geworden: Und zwar im Vereinigten Königreich- bei Revolut!

Kostenlose prepaid Kreditkarte ohne Schufa und ohne Jahresgebühren

Was ich an dieser Kreditkarte (Mastercard) so genial finde: Die Währungsumtauschkosten sind extrem niedrig und somit ideal für Online-Shopping auf ausländischen Websites geeignet. Egal ob schwedische Kronen, britisches Pfund oder amerikanischer Dollar: Per zugehöriger App kann man selber die gewünschte Währung einstellen und kaufen – zum Interbank-Wechselkurs! Genaue Details dazu finden sich auf der Website von Revolut.
Daneben hat man auch ein Bankkonto bei der Kreditkarte – und zwar ein britisches! Ob das jetzt im Rahmes des Brexits von Vor- oder Nachteil sein wird ist noch nicht absehbar. Allerdings dürfte es nicht schaden, ein Konto in einem nicht-EURO-Land zu unterhalten. Wer weiss, wofür das einmal gut sein kann!? Von der App aus kann man auch Ruckzuck Überweisungen auf anderer Bankkonten vornehmen. Alles wird übersichtlich dokumentiert und ist in der Anwendung leicht zu verstehen.
Und wem selbst die Angabe seiner Prepaid-Kreditkarten-Nummer im Internet zu heikel ist:
Der nutzt dann einfach eine virtuelle Kreditkarte, die er in der App selber erstellen kann! Wobei man diese virtuelle Kreditkarte (ebenso wie die “echte” Prepaid-Karte) in der App auch sicherheitshalber sperren oder entsperren kann. Ideal bei zum Beispiel Auslands-Urlauben zum Schutz gegen Kreditkartenbetrug via Skimming!

Daneben kann die Karte aber auch einem beim sparen helfen. So kann man zum Beispiel angeben, ob man zum Beispiel bei einem Kauf die Differenzsumme auf den nächsten runden Betrag (14,60 -> 15,- => 0,40€) zum sparen in einem sogenannten “Vault” (Tresor) auf der Karte abspeichern möchte. Das kann sich bei vielen Käufen schon mal läppern. Wobei man aber auch selber die Differenzgröße (z.B. 14,60->20,-€ =>4,40€) zum sparen definieren kann.
Die Kreditkarte kann man ganz einfach per SEPA-Überweisung mit Geld “laden”. Alternativ geht auch per Kreditkarte, wovon ich aber zur Zeit noch abrate. Die Aufladung per Kreditkarte scheint manchmal nicht reibungslos zu sein. Da muss wohl noch etwas nachgearbeitet werden. Man kann es versuchen, sollte sich aber nicht wundern wenn es nicht klappt. In den meisten Fällen sollte es aber gehen.
Bargeld kann monatlich in Höhe von 200€ kostenlos von Bankautomaten im Heimatland oder im Ausland, via Visa oder Mastercard abgehoben werden. Alle Beträge darüber kosten 2% Gebühr. Achtung: Einige Geldautomatenbetreiber können für das Abheben Gebühren verlangen! Währungsumtauschgeschäfte sind bis zu dem Betrag von €6,000 pro Monat kostenlos, alle Beträge darüber werden mit 0,5 % berechnet.
Auch wer mit Aktien handelt hat hier ein kleines Juwel gefunden: Es lassen sich zum heutigen Zeitpunkt 450 Aktien an den amerikanischen Börsen kostenfrei (!) handeln. Allerdings ist das noch auf monatlich 3 kostenfreie Trades beschränkt. Aber immerhin!
Diese Kreditkarte bietet einem viele Möglichkeiten, wenn man diese zu nutzen weiss.
In Anbetracht dessen wundert es mich nicht, wenn die Banken immer mehr in den Hintergrund treten und von cleveren Fin-Techs überholt werden. Gut gemacht, Revolut!

VHS-Vortrag: Fake-News & SWR Nachrichtenjournalismus

Fernsehen, Radio, Internet: Jeden Tag werden wir von einer nicht mehr zu übersehenden Fülle an Informationen und Nachrichten überflutet. Die überwiegende Anzahl davon dürfte als richtig einzustufen sein. Was ist aber mit den Informationen, die nicht richtig sind? Sind das nur handwerkliche Fehler oder gezielt gestreute Falschinformationen zur Erreichung eines bestimmten Ziels? Um mir dafür etwas Input und weitere Eindrücke zu verschaffen, habe ich im Rahmen der “Langen Nacht der VHS” zwei VHS-Vorträge in Koblenz besucht: “Fakten vs. Fake-News” von Maresa Getto und im Anschluß daran den Vortrag von David Rühl “Wahrheit braucht Zeit. SWR Nachrichtenjournalismus hautnah”.
Der Vortrag “Fakten vs. Fake-News” brachte einige Nachrichten, die dann als “Echt” oder als “Falsch” vom Publikum einzustufen waren. Interessanterweise wurde eine Polizei-Nachricht mehrheitlich vom Publikum als Fake-News eingestuft. Wohl wegen des etwas progressiven Schreibstils der Meldung “+++Teilen!+++Teilen!+++Teilen!+++”.
Erkenntnis aus diesem Vortrag: Eine generelle Definition bzw. Erkennungsmöglichkeit für Fake-News gibt es nicht. Man muss schon seinen Kopf einsetzen, um eine Nachricht auf mehrere Punkte hin zu überprüfen. Zum Beispiel den formalen Stil, Veröffentlichungsquelle, physikalische Gesetze sowie Inhalt der Nachricht an sich.
Etwas überraschend wurde hier explizit mehrmals der Spiegel bzw. Spiegel Online als “seriöse Quelle” bezeichnet. Eine kühne These, da doch ausgerechnet beim Spiegel die Fälschungen ganzer Berichte durch Claas Relotius stattfanden und dadurch mittlerweile einer ganze Branche der wenig schmeichelhafte Titel “Relotius-Presse” anhaftet. Auch bei der Zeit, Süddeutsche Zeitung und RTL gab es ähnliches in Sachen Nachrichten-Fälschungen zu berichten. Trotzdem wurde diesen Medien eine hohe Qualität zugesprochen. Es wurde bei dem Vortrag tendentiell eher der Bereich der privaten Medien thematisiert. Eine kritische Betrachtung der falschen Nachrichten bei den öffentlich-rechtlichen Institutionen (zum Beispiel bei der Tagesschau) wurde nicht thematisiert. Schade, weil diese ja mit zu den größten Verbreitern von Nachrichten und Informationen sind. Hier hätte man die Chance gehabt etwas mehr auf diese Schattenseite bei den öffentlich-rechtlichen Sendern einzugehen. Aber nun gut, dies war ja nicht implizit Thema des Vortrages. Insgesamt kratzte dieser Vortrag leider nur an der Oberfläche. So wurde zum Beispiel auch gesagt, dass Fake-News im Rahmen des Urheberrechts strafbar sein könnten. Auf die Frage eines Teilnehmers, wieviele Verurteilungen es aufgrund der Verletzung des Urheberrechts bei Fake-News denn bereits gabe, konnte die Dozentin keine Zahlen nennen, da sie dies nicht wisse. Das hinterlies keinen guten Eindruck, da also das Urheberrecht entweder keine praktische Rolle bei Verurteilungen spielte oder die Dozentin sich nicht entsprechende vorbereitet hatte. Bezeichnenderweise musste ihr hier ihr Kollege zur Seite springen und weitere Ausführungen ergänzen.
Ein anderer Teilnehmer fragte sich, warum geschönte PR-Texte denn nicht auch als “Fake-News” von den Medienschaffenden betitelt werden. Denn diese würden ja die Wahrheit oft verzerren und nicht den wahren Zustand beschreiben. Auch hier konnte die Dozentin leider keine näheren Angaben machen. Was aber vielleicht in diesem größeren Zusammenhang auch kaum machbar war. Ein weiterer Teilnehmer fragte sich, warum es ausländischen Medien möglich sei über gewisse Vorgänge zu berichten, es heimischen Medien jedoch nicht möglich sei dies ebenfalls zu tun. So zum Beispiel ein Live-Bericht, der dann von n-TV ohne weitere Erklärung ersatzlos gestrichen worden sei, vom ausländischen TV-Sendern jedoch ohne weiteres gesendet wurde. Auch hier konnten keine näheren Erklärungen geliefert werden. Was aber auch nicht verwunderlich ist, da man kaum weiss, warum irgendein privater Sender etwas macht oder nicht macht, wenn man selber bei einem staatlichen Sender (SWR) angestellt ist. Das kann man keinem zum Vorwurf machen. Insgesamt lies dieser Vortrag einen etwas schalen Geschmack zurück. Dies sollte sich bei nächsten Vortrag jedoch ändern.

SWR Nachrichtenjournalismus - VHS-Vortrag in Koblenz

David Rühl ging in seinem Vortrag “SWR Nachrichtenjournalismus” auf die Arbeitsweise der Nachrichtenredakteure hinter den Kulissen ein. Dabei ging er auch auf den Zeitdruck und den Druck der konkurrierenden Medien ein. So könnte sich eine Redaktion kaum leisten, eine Nachricht zu ignorieren, die alle anderen großen Medien veröffentlicht wurde. Einerseits kann man das vom Relevanz-Standpunkt natürlich verstehen, andererseits wird damit die Theorie des Tendenz-Journalismus bestärkt. Was ein Teilnehmer auch kritisch bemerkte: Irgendwie hat man den Eindruck, dass in den Medien eine gewisse Tendenz verfolgt wird (sinngemäß). Das sei aus Sicht des Dozenten nicht so, da gerade auch der SWR eine breite Meinungsvielfalt biete. Ein anderer Teilnehmer vertrat den Standpunkt, dass eine gewisse Tendenz wohl nicht von der Hand zu weisen sei: Die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten sei trotz einer großen Anzahl von Korrespondenten bei allen Medientreibenden von keinem einzigem Medium auch nur thematisiert worden. Der SWR wäre da keine Ausnahme gewsen. Um so größer war dann die Überraschung, dass noch am gleichen Morgen der Wahl das Handelsblatt in seinem Newsletter Hillary Clinton als neue US-Präsidentin verkündet wurde, obwohl Donald Trump als Präsident gewählt wurde. Kein einziges deutsches Medium hatte Trump als eventuellen Sieger auf dem Radar und feierte statt dessen (voreilig) Hillary Clinton. Bei einem so großen Apparat wie dem SWR mit seinen vielen Mitteln: Wie könne so eine grobe Fehleinschätzung passieren? Daraufhin wurde auf die vielen Prognosen (deutsche/amerikanische?) verwiesen, die Clinton eindeutig als Siegerin sahen was auch entsprechend vom SWR berichtet wurde. Was einerseits verständlich ist, aber dann die Frage aufkommen lässt: Warum beschäftigt man (für teures Geld) Korrespondenten in den USA, die solch eine Entwicklung nicht kommen sehen? Schliesslich hat Trump nicht knapp gewonnen, sondern mit über 30% Vorsprung bei den Wahlmännerstimmen einen deutlichen Sieg davon getragen.
Ein anderer Punkt drehte sich um die Frage, warum die Polizei die Nationalität von Verbrechern veröffentlicht, der SWR in seiner Berichterstattung hingegen nicht. Das sei der momentanen Situation geschuldet, in der die Polizei in Rheinland-Pfalz angehalten worden ist die Nationalität des Verbrechers zu veröffentlichen. Beim SWR hingegen wird die Nationalität nur veröffentlicht, wenn dies für den Bericht relevant sei. So wurde zum Beispiel der Fall genannt, bei dem der Chef des deutschen Grenzschutzes in den Irak geflogen sein, um dort einen Verbrecher zur Anklage wieder nach Deutschland zu bringen. Dort sei die Nationalität natürlich von Relevanz für den Bericht gewesen. Bei vielen anderen Fällen hingegen die Nationalität nicht der Fall. Man sei schliesslich in einer verantwortlichen Position, in der man vorsichtig sein müsse keine Vorurteile (hinsichlich Ausländern) zu schüren. Wobei ich hier jedoch nicht zustimmen kann: Zusätzliche Informationen helfen den Sachverhalt klarer einzuschätzen. Wenn diese Informationen unterdrückt werden, ist dies eine Form der passiven Manipulation. Natürlich ist das Argument nicht von der Hand zu weisen, dass mit Preisgabe der Nationalität gewissen Kreisen in die Karten gespielt wird. Aber für das konkrete Verbrechen sind nun mal nicht diese Kreise verantwortlich, sondern der konkrete Verbrecher selber. Hier kann man jedoch sicher unterschiedlicher Meinung sein.

Was mich überrascht hat, war die Menge an Informationen, die ein Redakteur täglich auswertet und zu verarbeiten hat. Der Zeitdruck zur Bearbeitung und Veröffentlichung spielt eine große Rolle. So kann der Nachrichtensprecher zum Beispiel erst wenige Sekunden vor Ausstrahlung der Nachrichten seine Redetexte erhalten. Hätte ich so nicht gedacht, aber das scheint öfter vorzukommen als man annimmt.
Es gibt auch unterschiedliche Qualitätsstufen in Bezug auf die Nachrichten-Lieferanten, die Presseagenturen. So ist es auch schwierig, einen Grundsatz der journalistischen Arbeit beim SWR (jede veröffentlichte Meldung muss von zwei unabhängigen Quellen bestätigt werden) zu gewährleisten, wenn es nur eine Quelle für eine Nachricht gibt. Zum Beispiel ist dies der Fall, wenn es nur einen Korrespondenten in der betreffenden örtlichen Region (z.B. naher Osten) gibt. Eine veröffentlichte Nachricht bedarf auch der mehrheitlichen Zustimmung des 5-köpfigen Redaktionsteams. Bisher wären alle Veröffentlichungen einstimmig gefallen. Was aber dann gleichzeitig die Frage aufwirft, ob die so oft beschworene Vielfalt sich auch in einer entsprechend heterogenen politischen Zusammensetzung des Redaktionsteams niederspiegelt. Das darf bezweifelt werden, da über 80% der Journalisten Anhänger einer linken Politik sind. Somit kann hier schon ein gewisses Agenda-Setting mit Tendenzcharakter entstehen. Was auch von einem Teilnehmer angesprochen wurde “Immer das Gleiche: Böse AfD, dummer Trump und gute Flüchtlinge”.
Die beste und glaubwürdigste Info des Abends war: “Hinterfragen Sie alles und Jeden!”
Das werde ich tun. Garantiert.
*** Update 28.9.19: Das “Qualitätsmedium” Spiegel hat anscheinend wieder einen Märchenerzähler in seinen Reihen ***
*** Update 14.10.19: Auf dieser Seite gibt es noch weitere Infos über die Veranstaltung

DJJU- und DJJB-Bundeslehrgang 2019 in Mainz

Diesmal ging es nicht ins Ausland, sondern nach Mainz zum Bundeslehrgang der Deutschen Jiu-Jitsu-Union und des Deutschen Jiu-Jitsu-Bundes. Wobei dieser Lehrgang nicht nur für diese Verbands-Mitglieder war. Auch Interessierte aus anderen Jiu Jitsu-Verbänden konnten daran teilnehmen. Was dann auch der Fall war. Insgesamt waren um die 170 Aktive zur Weiterbildung ihrer Jiu Jitsu-Kenntnisse in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt bei schönem, sonnigen Wetter angereist.

Die Teilnehmer des Bundeslehrgangs
Die Teilnehmer des Bundeslehrgangs

Dabei waren hochkarätige Referenten vor Ort: Hugo Bleys, Josef Djakovic (jeweils 9. DAN) Andy Güttner und Erik Kreiskott (jeweils 6. DAN). Die Teilnehmer hatten alle möglichen Graduierungen (vom Weißgurt bis zum Schwarzgurt).
Die Jiu-Jitsu-Abteilung des TuS Rhens war als Vertreter aus dem Raum Koblenz mit insgesamt 10 Teilnehmern in Mainz präsent.

Samstag von 13-17 Uhr war der ersten Übungstag. Wobei wegen des warmen Wetters und der ansprechenden Übungen der Schweiss in Strömen floß. Was sich auch am Abend dann an meinem Gi zeigte: Der schwarze Stoff war hinten und vorne mit weissen Schweiss-Spuren überdeckt. Nicht gerade so anschaulich, aber ein klarer Beleg dafür, dass das Training kein Spaziergang war. Mit etwas Wasser wurde der Anzug dann gereinigt und war für den nächsten Tag wieder (optisch) einwandfrei.
Für mich persönlich konnte ich von den Ausführungen und Übungen von Josef Djakovic und Erik Kreiskott am meisten mit nach Hause nehmen. Wobei einem bei der Vielzahl der Demonstrationen die Ukes schon etwas Leid tun konnten: Es ging richtig zu Sache!

Andy Güttner in Aktion
Andy Güttner in Aktion
Erik Kreiskott bei der Übung
Erik Kreiskott bei der Übungseinheit

Nachdem wir den ersten Tag der Übungen dann erschöpft hinter uns gebracht hatten ging es zum Essen in das griechische Restaurant Plaka in der Nähe der Übungshalle. Des Essen dort war ausgezeichnet. Wie der Zufall es so wollte waren unsere Tisch-Nachbarn aus dem Westerwald! Genauer gesagt aus Ransbach-Baumbach. Wie klein die Welt doch ist!…
Nach dem Essen ging es dann in das Berno-Wischmann-Haus zurück, wo wir dann bei Musik und einigen hopfenhaltigen Kaltgetränken den Tag ausklingen liessen.
Der nächste Tag begann mit dem Frühstück, bei dem der ein oder andere noch etwas Anlaufschwierigkeiten vom Abend hatte. Danach ging es nach einer Aufwärmrunde weiter mit den Übungen. Auch dabei wurden die Übungen mit Konzentration durchgeführt. Im weiteren Verlauf der Übungen lies dann jedoch in der letzten Stunde bei vielen die Konzentration nach. Was aber auch verständlich war, da es schon wieder sehr warm wurde und es Mittagszeit war. Und ohne Mampf gibt es ja nun mal keinen Kampf. Das bestätigte sich hier mal wieder auf ein Neues. Wobei auch bei mir der Magen knurrte und ich dringend Kohlehydrat-Nachschub herbeisehnte. Relativ ausgepowert, verschwitzt und hungrig wurde dann das Training um 13:30 Uhr beendet. Wobei dann auch von den Veranstaltern verkündet wurde, dass dieser Bundeslehrgang im nächsten Jahr wieder stattfinden wird. – Uns hat der Lehrgang sehr gut gefallen: Wir werden wieder am Start sein!

Frauen-Power!
Frauen-Power!

Kurzurlaub in Katwijk

Dieser Kurzurlaub war frühzeitig geplant: Bereits im Januar erfolgte die Buchung für Katwijk. Dabei handelte es sich um ein Appartement ohne Frühstück. Wie sich herausstellen sollte war das auch die richtige Wahl. Wir hatten uns für ein Appartement von Steeds aan Zee entschieden. Dabei war das gute Preis-/Leistungsverhältnis ausschlaggebend.
Nach einer teilweise aufregenden unterhaltsamen Anreise per Auto (wo wir die “Fahrkünste” einiger LKW-Fahrer erdulden kennenlernen mussten) kamen wir nach 4 Stunden (mit Pause) in Katwijk an.Unser Appartement war in der Tramstraat 15. Allerdings wussten wir das nicht sofort. Erstmal mussten wir die Zentrale ausmachen. Nachdem das erledigt war und wir unsere Schlüssel erhalten haben ging es zum Appartement. Glücklicherweise war unser Tiefgaragenplatz auch ganz in der Nähe (Kosten: 25€ für eine Woche), so dass wir nicht durch den halben Ort mit unserem Gepäck laufen mussten.
Der Eingang zu unserem Appartement warf dann auch schnell gefunden:

Der Innenhof war zwar nicht groß, aber für unsere Belange völlig ausreichend. Zudem hatten wir mit dem Wetter Glück uind konnten dann noch Abends kurz draußen bei einem Wein im Innenhof bei Sonne sitzen.
Als Supermarkt hat sich übrigens Hoogvliet in der Voorstraat 49 bewährt: Der hat eine gute Auswahl und ist direkt auf der Rückseite von unserem Appartment. Wir hatten glücklicherweise das Appartement Nr. 5. Dieses hatte vergleichsweise viel Platz im Gegensatz zu den anderen Appartements. Würden wir wieder buchen.
Das Bad war auch völlig in Ordnung.

Vom Appartement zum Strand sind es zu Fuß nur 5 Minuten. Zudem ist die Adresse sehr zentral. Dabei hatten wir das Glück, dass unser Appartement Nr. 5 nicht zur Straße hin stand sondern im hinteren Bereich des Hofs war. Womit wir aber alle nicht gerechnet hatten: Möwen! Diese Möwen haben morgens solch ein Gekreische gemacht, dass jeder von uns (leider) frühzeitig wach wurde. Hier wäre wohl Ohropax bei einem nächsten Besuch sinnvoll..

Nachdem wir dann den ersten Besuch am Strand hinter uns gebracht hatten, ging es am nächsten Tag mit einem Elektroboot vom Prins Hendrikkanaal über den Alten Rhein nach Leiden. Was wir dabei jedoch lernten: Auch wenn die Damen von der Touristikzentrale meinen dass die Fahrt mit dem Boot ohne Reservierung möglich sei, besser immer reservieren! Wir kamen nämlich dann ohne Reservierung an den Anleger und konnten nicht mit, weil ein paar Fahrgäste vorher reserviert hatten und die letzten freien Plätze ergattert hatten. Grrr…. Man(n) lernt ja immer was dazu…
Die Fahrt auf dem Alten Rhein war übrigens eine Tour, die uns alle in erstaunen gesetzt hat: Was dort für Häuser am Ufer standen war wirklich sehenswert! Mit Reet gedeckte Häuser, die aussahen als hätten sie gerade einen Architekten-Wettbewerb gewonnen. Auch die anderen Häuser am Ufer sendeten ein klares Signal: Wer hier wohnt hat Geld!
Die Stadt Leiden sollte man übrigens immer mal besuchen, wenn man in der Nähe von Zandvoort, Noordwijk oder Katwijk ist. Das ist ein wunderschönes Städtchen mit vielen historischen Gebäuden und Grachten.

Da wir allerdings nur per Boot fahren wollten sind wir nach Ankunft in Leiden direkt wieder mit dem Boot zurück gefahren. Leiden selber haben wir uns einen Tag später angesehen. Und da auch dann einige Euros beim einkaufen von Kleidung gelassen… 🙂

Egal wo man am Strand von Katwijk sich befindet: Überall stehen mal mehr und mal weniger gute gelungene Skulpturen aus Bronze, die einen auf Besonderheiten vor Ort hinwiesen. War schön anzusehen.

Egal ob in Katwijk oder in Leiden: Überall gab es in Restaurants sehr gutes Essen zu erschwinglichen Preisen. In Katwijk waren wir zu Gast im “Het Wapen van Kattuk” und im “Eatery Neefies”. Beide haben uns mit ihrer Qualität beeindruckt. In Leiden waren wir in der Pizzeria “Fratelli” zu Gast. Auch sehr gute Speisen und sehr freundliches Personal.
Wo man in Katwijk definitiv mal gewesen sein muss: Im Fischrestaurant/Fischhandel “Schuitemaker”. Den Kabeljau, den ich dort als Fastfood bekamen, war der beste Kabeljau den ich je gesessen habe. Frischer gehts wirklich nicht. Man kann sich auch draußen vor das Geschäft auf den Platz setzen und dort essen.

Im Gegensatz zum Nachbarort Noordwijk, der wesentlich mehr auf (hochpreisige) Touristen ausgerichtet ist, kommen nach Katwijk viele Niederländer zum Urlaub hin. Der Strand ist wirklich in Ordnung und die Preise moderat. Das macht sich insgesamt schon klar bemerkbar. Spricht aber auch für die Wahl von Katwijk als (Kurz-)Urlaubsort. Das war bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich in Katwijk war!

Gibraltar, Affen, Rum und ein iranischer Tanker

Endlich hat es einmal geklappt: Schon lange wollte ich mir das englische Übersee-Territorium Gibraltar ansehen. Als Tagesausflug von Novo Sancti Petri ging es per kurzer Busreise auf den Englischen Aussenposten am Mittelmeer mit seinen Berber-Affen auf dem bekannten Felsen in der Meerenge von Gibraltar.

Die Busfahrt (ca. 90 Minuten) führte durch einen Naturschutzpark (Parque Natural Los Alcornocales), in dem ein großes Korkeichen-Gebiet liegt. Hier soll man im Herbst laut unserer Reiseführerin gut wandern können. Was jetzt nicht weiter von Bedeutung war, was man aber halt so während der Busfahrt nebenbei erfährt.
Obwohl es morgens sehr nach Regen aussah weil es sehr wolkenverhangen und dunkel aussah, besserte sich die Wetterlage im Laufe des Tages und die Sonne kam wieder durch. Liegt wohl an der Lage direkt am Meer. Jedefalls bot sich bei der Einfahrt nach Gibraltar kein direkter Blick auf den Felsen.

Wie man sieht, sieht man nichts: Der Fels von Gibraltar wolkenverhangen vom spanischen Grenzübergang aus gesehen

Bei der Rückfahrt konnte man den Felsen dank des besseren Wetters dann sehen

Der Fels von Gibraltar von der spanischen Seite (Norden) aus gesehen
Der Fels von Gibraltar von der spanischen Seite (Norden) aus gesehen

Als wir mit dem Reisebus in der Innenstadt von Gibraltar gelandet sind, wurden wir auf kleinere Busse verteilt. Was normalerweise irgendwie überflüssig klingt (weil man ja schon in einem Bus sitzt) machte dann Sinn als man mit den etwas kleineren Bussen dann durch die Stadt gefahren wurde: Die Straßen und Gassen sind teilweise so eng, dass dort ein normaler Reisebus niemals durchkommen würde. Teilweise wurden die Straßen durch den Felsen geführt – und die Öffnungen waren selbst für einen kleinen Bus von der Größe eines Sprinters eine Herausforderung! Und von Parkplätzen wollen wir erst gar nicht sprechen, denn es gibt sie kaum. Und wenn, dann sind die ziemlich teuer. Es macht also wenig Sinn mit dem Auto nach Gibraltar reinzufahren. Besser dafür vor der Grenze den Wagen in der spanischen Stadt La Linea de la Conception parken. Das beruhigt die Nerven (und den Geldbeutel).

Gibraltar hat im übrigen auch den einzigsten Flughafen der Welt, über den eine normale Verkehrsstraße führt. Mitten über das Rollfeld vom Flughafen führt die Winston-Churchill-Road, die die einzige Verbindung zum spanischen Festland über Land darstellt. Wenn die Flugzeuge starten oder landen wird die Straße gesperrt – mit entsprechenden Wartezeiten für den Grenzübertritt. Momentan wird zwar an einer Untertunnelung des Flughafens gearbeitet, aber das kann noch einige Jahre dauern bis dieser Tunnel fertiggestellt ist und Staus der Vergangenheit angehören.

Über den Grenzübergang direkt auf das Rollfeld vom Flughafen Gibraltar in die Stadt rein

In Gibraltar ist das Militär allgegenwärtig: Kanonen und Befestigungen wo man auch hinsieht. Was ja auch kein Wunder ist, da das Gebiet als strategisch wichtiger Flottenstützpunkt der britischen Marine dient und entsprechend gut befestigt wurde. Sogar aus dem Felsen von Gibraltar selbst, sieht man jede Menge Geschützöffungen und Schiessscharten. Von denen auch nicht gerade wenige auf die spanische Seite ausgerichtet sind.

Hardings Battery am südlichsten Punkt von Gibraltar
Hardings Battery am südlichsten Punkt von Gibraltar

Obwohl Gibraltar an sich winzig ist, konnte man selbst dort an diesem Tage etwas von dem Hauch der großen Weltpolitik mitbekommen: Vor der Küste lag nämlich der iranische Tanker “Grace 1” (neuer Name jetzt: “Adrian Darya-1”), der dort aufgrund des Zwistes zwischen den USA und dem Iran von der britischen Hafenbehörde auf Antrag der Amerikaner festgehalten wurde. Von den Gibraltarern selbst wurde dieser Vorfall übrigens kritisch beurteilt, da sie sich als Spielball der USA in dieser Angelegenheit sahen. Interessantes Detail am Rande: Wie verhindert man, dass sich so ein festgesetztes Schiff nicht über Nacht vom Acker macht? Ganz einfach: Man interniert die komplette Mannschaft und baut wichtige Teile der Maschine des Schiffs aus, damit es sich nicht mehr fortbewegen kann! So wurden Ingenieure an Bord der Grace 1 gebracht, die wichtige Teile des Schiffsmotors entfernt hatten. – Und für diese Teile gibt es kurzfristig keine Ersatzteile.

Der iranische Tanker Grace-1 liegt festgesetzt im Gewässer vor der Küste von Gibraltar
Der iranische Tanker Grace-1 liegt festgesetzt im Gewässer vor der Küste von Gibraltar

Im Hafen von Gibraltar lagen zu diesem Zeitpunkt die britischen Marineschiffe HMS Kent F78 und die HMS Defender D36 vor Anker. Der Zerstörer Kent hatte hier Zwischenstopp gemacht. Ziel war der Persische Golf mit der Aufgabe den dortigen Schiffsverkehr zu beschützen. Auch hier also wieder große Weltpolitik. Der Lenkwaffenzerstörer Defender hatte ebenfalls hier zwischengeankert. Zielregion war hier der asiatisch/pazifische Raum.

HMS Kent F78 + HMS Defender D36 in Gibraltar
HMS Kent F78 + HMS Defender D36 (im Vordergrund) in Gibraltar

Nach einiger Zeit hatten wir dann den Felsen erreicht. Direkt wurden wir an den dafür vorgesehenen Haltepunkten von den Berberaffen begrüßt. Diese Tiere sind zwar auf den ersten Blick friedliche Zeitgenossen, jedoch sollte man sich nicht in ihnen täuschen. Wir bekamen ein Gerangel von drei Berberaffen mit, die unter sich das neue Alpha-Männchen ausmachten, weil das ursprüngliche Alpha-Männchen vor kurzem verstorben ist. Das Gekreische war schon heftig. Und die dabei zur Schau gestellten großen Fangzähne verfehlten ebenfalls nicht ihre abschreckende Wirkung. So niedlich sie auch aussehen: Man sollte Vorsicht in ihrer Nähe walten lassen – und natürlich die Tiere NICHT füttern sowie auf seinen Rucksack und Kamera aufpassen!

Ein Berber-Affe auf dem Felsen von Gibraltar
Entspannter Berberaffe auf dem Felsen von Gibralter

Ein definitiver “Muss”-Besuch stellt der Besuch der Saint Michaels Cave dar. Diese große Tropfsteinhöhle hat eine so gute Akustik, dass hier sogar ein Konzertsaal eingerichtet wurde. Im zweiten Weltkrieg wurde hier ein Hospital eingerichtet, dass aber nie in Betrieb genommen wurde. Der öffentlich zugängliche Bereich war schon beeindruckend genug. Es gab jedoch noch viel mehr Bereiche, die wir aufgrund des engen Zeitrahmens leider nicht besichtigen konnten. Alleine die Illumination in den unterschiedlichsten Farben ist schon einen Hingucker wert. So ein Schauspiel sieht man selten.

St-Michaels Cave-Gibraltar
St-Michaels Cave-Gibraltar

Gibraltar stellt neben vielen Kuriositäten auch ein Shopping-Paradies dar. Alleine was man hier in der Main Street alles an günstigen Spirituosen (konkret: Rum) kaufen kann ist schon beachtlich. Man kann dabei den ein oder anderen Schnapper machen. So liegt der Preis für die zwei Rums von Woods und Lambs in Deutschland bei gut 60€. In Gibraltar lag der Preis bei 15€! Kann man sich natürlich nicht entgehen lassen. 🙂

Rum auf Gibraltar in der Main Street
Günstiger Rum in der Main Street

Egal wo man auf Gibraltar auch hingeht: Die Geschichte ist immer um einen herum präsent: Sei es aufgrund der alten Gebäude oder Denkmäler. Wobei mittlerweile einiges an Renovierungen stattfindet. Um Wohnraum zu schaffen werden so zum Beispiel ehemalige Militärgebäude in Wohnungen umgewandelt.

Denkmal für die Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg der Gibraltar Defence Force und anderer Einheiten aus Gibraltar
Denkmal für die Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg der Gibraltar Defence Force und anderer Einheiten aus Gibraltar
Englische historische Patrouille in der Main Street von Gibraltar
Englische historische Patrouille in der Main Street von Gibraltar
Hafen von Gibraltar - ImHintergrund die spanische Stadt Algeciras
Hafen von Gibraltar – Im Hintergrund die spanische Stadt Algeciras

Mich hatte es überrascht, dass die ganzen Tanker VOR dem Hafen lagen und nicht IN diesem für die Wiederbetankung angelegt hatten. Unser Busfahrer John hatte dafür eine einfache Erklärung: Das liebe Geld ist dafür verantwortlich! Wenn die Tanker außerhalb offshore des Hafens liegen, ist die Steuer auf den Treibstoff für die Schiffe 14% niedriger als wenn sie im Hafen liegen. Dafür lässt man natürlich dann als Reederei gerne das Schiff außerhalb des Hafens ankern. Bei dem Volumen an Treibstoff was so ein Tanker aufnehmen kann, ist das schon eine fette Summe,die man so einsparen kann. Das ist auch der Grund dafür, warum Gibraltar von den meisten Tankern zum Bunkern von Treibstoff angelaufen wird. Im gegenüberliegenden Hafen von Algeciras ist es somit deutlich teurer.

Fish & Chips in Gibraltar Main Street
Fish & Chips in Gibraltar Main Street

Was einen vielleicht verwundert ist die Vielfalt an Einflüssen, die einem in Gibraltar begegnet: Englische Kultur kombiniert sich hier mit spanischer, jüdischer und marokkanischer Kultur zu einem einzigartigen Mix. Hier ist definitv ein plurales Miteinander möglich. So konnte man zum Beispiel Samstags (Feiertag der Juden) in der Main Street viele Juden sehen, die aufgrund des Feiertags feierlich gekleidet waren. Auch die bekannten Schläfenlöckchen waren hier öfters zu sehen. Es ist mittlerweile leider fraglich, ob sich diese Bürger auch in einigen deutschen Großstädten so frei und offen bewegen könnten.

Eingang Nord Main Street Gibraltar
Eingang Nord Main Street Gibraltar

Als wir in der Main Street waren wurde auch das dortige Postamt, das Royal Gibraltar Post Office, besucht. Aber hier waren es nicht Briefmarken, sondern englische Premium Bonds, die mein Interesse weckten. Leider gab es sie dort nicht zu kaufen:
“Sorry, we are not part of the UK!” – War also nix mit den Premium Bonds. Aber man kann ja nicht immer alles haben. Einen Versuch war es ja wert.
Danach haben wir erstmal eine Rast eingelegt und das Gasthaus “Jury´s” aufgesucht. Kann man empfehlen: Gutes Essen und Getränke zu akzeptablen Preisen mit freundlichen Bedienungen. Zahlung in Euro ist ohne weiteres möglich. Wechselgeld kommt auch in Euro zurück. Der Kurs ist dann logischerweise nicht gerade der Beste, aber für etwas Bequemlichkeit muss man halt zahlen.

Jurys Main Street Gibraltar
Gute Adresse für Speis´ und Trank: Jury´s in der Main Street
Das Parlament von Gibraltar
Das Parlament von Gibraltar
Innenstadt-Irish-Town-Gibraltar
Innenstadt-Irish-Town-Gibraltar

Hat sich die Gibraltar-Tour gelohnt? Absolut! Würde ich wieder hinfahren, wenn ich mal in der Nähe wäre. Ein Besuch lohnt sich auch für alle, die Urlaub an der Costa de la Luz oder der Costa del Sol machen. Es werden genug Bustouren nach Gibraltar angeboten, die man nutzen sollte. Wer weiss, wie lange und einfach dies aufgrund des Brexits (31.10.19) noch möglich ist? Die Gibralterer haben den Brexit übrigens zu 95,9% abgelehnt. Wenn man vor Ort ist versteht man warum: Das Übersee-Territorium profitiert deutlich von den Touristen. Wenn die weniger werden, dürfte es auch mit den Geschäften abwärts gehen…