Bildschirm-Aufnahmen in LibreOffice Impress mit oCam machen

Junge, Junge: Was war das für eine Nummer! Eigentlich wollte ich nur auf die Schnelle in LibreOffice Impress eine kleine Präsentation erstellen und diese dann per Bildschirm-Aufnahme in ein Erklär-Video umwandeln.
Soweit der Plan – Alleine die Realität machte mir einen gehörigen Strich durch die Rechnung!
Kein Screen-Capture-Programm nahm den Wechsel der einzelnen Präsentationsfolien richtig auf. Es wurde oft nur die erste Folie gezeigt und danach keine mehr.
Nachdem ich um die 7 Video-Screen-Capture Programme ausprobiert hatte war meine Motivation etwas gedämpft. Als letztes Aufnahme-Programm versuchte ich es mit oCam.

Und was soll ich sagen: Dieses Programm hat ohne Fehler die Präsentation der Folien in LibreOffice in ein Bildschirm-Video umgewandelt!
Daneben hat das Programm noch viele weitere nützliche Funktionen. So zum Beispiel das einbinden eines Wasserzeichens in das Video, synchrone Webcam-Aufnahme in das Video, viele unterschiedliche Video-Codecs und einiges mehr. Bin echt sehr angetan von oCam. Allerdings sollte man beachten, dass dieses kostenfreie Programm nur für den privaten Gebrauch eingesetzt werden darf. Wenn man es kommerziell verwendet ist der Kauf einer Lizenz erforderlich. Aber die 40$ sollten auch keinen vom Hocker hauen.
Bei mir kommt oCam jetzt bei allen Bildschirm-Aufnahmen zumEinsatz.

Die schönste Bar in Koblenz!?

Der Pfau - Die wohl schönste Bar in Koblenz

Der Spruch “Klein aber fein” trifft hier wohl den Nagel auf den Kopf:
Mitten im Herzen der Altstadt von Koblenz gibt es seit einiger Zeit eine neue Bar. Das wäre in der gastronomiestarken Koblenzer Altstadt jetzt wohl nicht unbedingt eine außergewöhnliche Neuheit, wenn ein weiterer Gastrobetrieb aufmacht. Hier ist die Lage jedoch etwas anders, weil sich diese Bar in einem Punkt deutlich von anderen Bars unterscheidet: Hier kommt man nur rein, wenn man sich vorher (zumindest am Freitag und Samstag) telefonisch angemeldet hat! Das liegt einerseits im vorhandenen Platz begründet, andererseits kann man sich so sicher auch eine gewisse Problemklientel vom Hals halten. Da das Verhalten einiger Zeitgenossen heutzutage immer mehr zu wünschen übrig lässt, kann man diesen Gedanken sicher nicht als nachteilig für die dortigen Gäste sehen.
In der Bar gibt es (außer Bier!) eigentlich alle Getränke, die einem Connaisseur edler Tropfen gefallen dürften: Whiskey, Champagner, Gin, Rum, Cocktails, Rotwein…
Wobei zu den Cocktails zu sagen ist, dass diese Spitzenklasse sind. Das ist aber auch kein Wunder, denn Betreiber der Bar ist mit Volker Rappolder ein wohlbekannter Kopf des Koblenzer Nachtlebens. Seines Zeichens auch Inhaber der Cocktail-Bar “Daddy-O”, die für Kenner der Materie eine Hochburg edler Cocktails ist.
Für normale Touristen dürfte die Bar nicht erkennbar sein, da sie von außen nicht ersichtlich ist und auch kein Name an der Tür darauf hinweist. Offiziell, wenn man davon überhaupt sprechen kann, handelt es sich um die Speakeasy Bar von Koblenz. Für viele hat sich jedoch der Name “Pfau” oder “Muschel” etabliert. Das liegt einerseits in dem Pfau der über der Bar thront begründet, sowie andererseits dem Muschelsignet auf der Klingel bzw. an der Tür. Die Bar liegt, ganz der Tradition verpflichtet, verdeckt in einem normalen Wohnhaus ohne Fenster und ist somit auch nicht von außen einsehbar. Wenn man durch einen längeren Gang (mit dem Ambiente von Metzgerei-Fliesen an der Wand) geschritten ist und durch die Einlasstür kommt, erwartet einen der obige Anblick auf dem Foto.
Durch eine gute Abluftanlage ist es kein Problem, dort auch gute Zigarren und andere Tabakprodukte zu rauchen: Der sonst übliche Tabakqualm in den Kleidern entfällt zum größten Teil. Die Bar wurde wirklich mit Liebe zum Exklusiven errichtet. Was man unter anderem auch an den gemütlichen Sitzgelegenheiten, der imposanten Marmortheke, dem gehobenen Humidor sowie der höherpreisigen Getränkekarte entnehmen kann. Wobei die Preise dort dem Ambiente mehr als angemessen sind. Wer dabei meckert hat den Blick für Relationen verloren. Der Pfau stellt momentan die Krone der gehobenen Gastronomie in Koblenz dar, mit der Volker Rappolder sich einen Traum verwirklicht haben dürfte. – Ganz großes Kino und definitv einen Besuch wert! (wenn man reinkommt….)

Kostenlose PDF-Scannersoftware für Digitalisierung privater Briefpost

Im Zuge des Aufräumens der eigenen vier Wände kam zwangsläufig auch der Blick auf einige Ordner mit Dokumenten unterschiedlichster Art: Rechnungen, Versicherungsbelege sowie andere Dokumente. Diese nehmen einiges an Platz weg, den man irgendwie sinnvoller nutzen könnte. Also lag die Idee nahe, ein Großteil dieser Dokumente per Scanner auf eine externe Festplatte zu digitalisieren.
Da ich aber einen relativ alten Scanner (Canon LIDE 200) habe, ging das aber irgendwie nicht so ohne weiteres. Es gab keinen Treiber für Win 10 mehr. Okay, der Win 8.1-Treiber lies sich dafür noch nutzen. Aber welche Software konnte ich dafür nutzen, die kostenlos erhältlich ist und dazu noch gute Ergebnisse liefert? Nach etwas stöbern im Netz fand ich NAPS2. Diese Software ist frei erhältlich. Nach etwas austesten war ich der Ansicht, dass dieses Programm meinen Ansprüchen durchaus gerecht wird:
Es kann unterschiedliche Scan-Profile erstellen und auch gleichzeitig den Scan ins PDF-Format umwandeln. Unterschiedliche Scan-Profile sind wichtig, wenn man wegen Speicherplatz nur Schwarz-Weiss-Scanns verwenden will oder andererseit farbige Fotos mit hoher Exaktheit und DPI-Anzahl mit allen Farben einscannen will. Da ist die Dateigröße schon ein großer Unterschied. Das macht zwar bei meiner externen 2TB-WD-Festplatte nicht so viel aus, aber warum mehr Speicherplatz verwenden als eigentlich erforderlich ist?
Auf den ersten Blick erscheint NAPS2 zwar etwas karg, kann aber in den Einstellungen für die Scan-Profile ohne Probleme auf die jeweiligen Scan-Erfordernisse des Nutzers angepasst werden. Zudem mag ich es, wenn Programme nicht so überfrachtet mit Menüs und Funktionen sind. Die Aufgabe meine Briefkorrespondenz zu digitalisieren hat NAPS2 auf jeden Fall sehr gut hinbekommen und ist nun sogar meine Standard-Scansoftware. Kann ich nur empfehlen!

WordPress mit BBClone verbinden

Wenn man ein einfaches Statistik-Tool für WordPress einsetzen möchte, kann man auf eine Vielzahl von WordPress-Statistik-Plugins zugreifen. Oft ist es jedoch so, dass diese Analytic-Plugins immer etwas vermissen lassen bzw. nicht übersichtlich sind. Man kann aber natürlich auch noch ein zweites Analytic-Tool einsetzen, um damit die Angaben des ersten gegenzuprüfen oder zu ergänzen.
Für meine Belange habe ich dafür BBClone im Einsatz. Ein einfacher PHP-Counter, der jedoch für mich aussagekräftig genug ist. MIt folgendem Code kann man BBclone ganz einfach in WordPress (genauer gesagt: in die Datei wp-blog-header.php) integrieren:

//– Insert BBclone Code from here @
define(“_BBC_PAGE_NAME”, get_bloginfo(“name”) . wp_title(“/”, false));
define(“_BBCLONE_DIR”, “/your/path/to/bbclone/”);
define(“COUNTER”, _BBCLONE_DIR.”mark_page.php”);
if (is_readable(COUNTER)) include_once(COUNTER);
//– @ to Here

Wobei man in der Zeile
define(“_BBCLONE_DIR”, “/your/path/to/bbclone/”);
dann seinen absoluten Pfad auf das BBClone-Verzeichnis eingeben muss.
Das schöne an der Lösung ist, dass man somit auch alle aufgerufenen WordPress-Unterseiten mit den jeweiligen Daten einsehen kann.
Wer jetzt Bedenken wegen dem Datenschutz in Sachen DSGVO/GDPR hat:
Hier gibt es eine Anleitung, wie man BBClone einfach den geltenden Datenschutz-Anforderungen anpassen kann.
Von Nachteil ist bei der Datei-Anpassung, dass man nach jedem WordPress-Update die Datei wieder so anpassen muss. Sonst klappt das mit den BBClone-Statistiken nicht und man bekommt keine Busucher-Statistiken mehr.
Das man in diesem Zusammenhang alle wichtigen Verzeichnisse auf seinem Webserver absichern sollte dürfte klar sein…

Kostenlose Prepaid-Kreditkarte ohne Schufa oder Jahresgebühr

Obwohl ich bin kein Freund vom bargeldlosen Zahlungsverkehr bin: Manchmal geht es ohne Kreditkarte einfach nicht (mehr). Das durfte ich unter anderem in meinem Urlaub in Katwijk erfahren, wo in den öffentlichen Bussen kein Bargeld mehr angenommen wird. Dort kann man seine die Fahrkarten nur noch bargeldlos per Kreditkarte bezahlen.
Ich habe zwar eine gute Kreditkarte, aber diese Karte ist halt eine “echte” mit entsprechend hohem Verfügungs- und Kreditvolumen. Falls die mal verloren gehen sollte wäre das nicht so gut. Auch der Klau von Kreditkarten-Daten im Internet wird immer mehr zum Problem. Deswegen war die Überlegung, für Internet-Einkäufe und kleinere Einkäufe (z.B. im Auslandsurlaub) eine Prepaid-Kreditkarte anzuschaffen. Der Vorteil ist dabei, dass im schlimmsten Fall nur das abgehoben werden kann, was auch als Guthaben auf die Kreditkarte -korrekt müsste es eigentlich Debitkarte heißen- gebucht wurde.

Allerdings gibt es Prepaid-Debitkarten wie Sand am Meer, und die Auswahl ist groß. Meine Auswahlkriterien für die Kreditkarte waren: a) kostenfrei, ohne Jahresgebühr b) VISA oder Mastercard c) Gute Währungskurse d) evtl. mit eigenem Bankkonto. e) evtl. ohne Schufa. Wobei der letzte Punkte mit der Schufa für mich jetzt nicht so entscheidend war. Da war eher der Gedanke in Sachen Datenschutz präsent: Je weniger Daten irgendwo von einem gespeichert werden, desto besser ist es letztlich für die Privatsphäre. Nach erfolgter Recherche im Internet bin ich dann fündig geworden: Und zwar im Vereinigten Königreich- bei Revolut !

Kostenlose prepaid Kreditkarte ohne Schufa und ohne Jahresgebühren

Was ich an dieser Kreditkarte (Mastercard) so genial finde: Die Währungsumtauschkosten sind extrem niedrig und somit ideal für Online-Shopping auf ausländischen Websites geeignet. Egal ob schwedische Kronen, britisches Pfund oder amerikanischer Dollar: Per zugehöriger App kann man selber die gewünschte Währung einstellen und kaufen – zum Interbank-Wechselkurs! Genaue Details dazu finden sich auf der Website von Revolut.
Daneben hat man auch ein Bankkonto bei der Kreditkarte – und zwar ein britisches! Ob das jetzt im Rahmes des Brexits von Vor- oder Nachteil sein wird ist noch nicht absehbar. Allerdings dürfte es nicht schaden, ein Konto in einem nicht-EURO-Land zu unterhalten. Wer weiss, wofür das einmal gut sein kann!? Von der App aus kann man auch Ruckzuck Überweisungen auf anderer Bankkonten vornehmen. Alles wird übersichtlich dokumentiert und ist in der Anwendung leicht zu verstehen.
Und wem selbst die Angabe seiner Prepaid-Kreditkarten-Nummer im Internet zu heikel ist:
Der nutzt dann einfach eine virtuelle Kreditkarte, die er in der App selber erstellen kann! Wobei man diese virtuelle Kreditkarte (ebenso wie die “echte” Prepaid-Karte) in der App auch sicherheitshalber sperren oder entsperren kann. Ideal bei zum Beispiel Auslands-Urlauben zum Schutz gegen Kreditkartenbetrug via Skimming!

Daneben kann die Karte aber auch einem beim sparen helfen. So kann man zum Beispiel angeben, ob man zum Beispiel bei einem Kauf die Differenzsumme auf den nächsten runden Betrag (14,60 -> 15,- => 0,40€) zum sparen in einem sogenannten “Vault” (Tresor) auf der Karte abspeichern möchte. Das kann sich bei vielen Käufen schon mal läppern. Wobei man aber auch selber die Differenzgröße (z.B. 14,60->20,-€ =>4,40€) zum sparen definieren kann.
Die Kreditkarte kann man ganz einfach per SEPA-Überweisung mit Geld “laden”. Alternativ geht auch per Kreditkarte, wovon ich aber zur Zeit noch abrate. Die Aufladung per Kreditkarte scheint manchmal nicht reibungslos zu sein. Da muss wohl noch etwas nachgearbeitet werden. Man kann es versuchen, sollte sich aber nicht wundern wenn es nicht klappt. In den meisten Fällen sollte es aber gehen.
Bargeld kann monatlich in Höhe von 200€ kostenlos von Bankautomaten im Heimatland oder im Ausland, via Visa oder Mastercard abgehoben werden. Alle Beträge darüber kosten 2% Gebühr. Achtung: Einige Geldautomatenbetreiber können für das Abheben Gebühren verlangen! Währungsumtauschgeschäfte sind bis zu dem Betrag von €6,000 pro Monat kostenlos, alle Beträge darüber werden mit 0,5 % berechnet.
Auch wer mit Aktien handelt hat hier ein kleines Juwel gefunden: Es lassen sich zum heutigen Zeitpunkt 450 Aktien an den amerikanischen Börsen kostenfrei (!) handeln. Allerdings ist das noch auf monatlich 3 kostenfreie Trades beschränkt. Aber immerhin!
Diese Kreditkarte bietet einem viele Möglichkeiten, wenn man diese zu nutzen weiss.
In Anbetracht dessen wundert es mich nicht, wenn die Banken immer mehr in den Hintergrund treten und von cleveren Fin-Techs überholt werden. Gut gemacht, Revolut!