Alternative Investments in 2P2-Kredite via Estateguru

In Zeiten von Minuszinsen und steigender Geldentwertung durch Inflation werden lukrative Investments rar. Aktien sind zwar weiterhin eine interessante Anlageform, dürfte wegen der täglichen Wertschwankungen aber nicht für jeden von Interesse sein. Edelmetalle sind zwar eine interessante Anlageklasse, werfen jedoch für den privaten Anleger keine Rendite in Form von Dividenden oder Zinsen ab. Auch der Kauf und die Vermietung von Immoblien als Kapitalanlage gefällt nicht jedem unbedingt. Zudem sind die Immobilien derzeit relativ hoch in Deutschland bewertet. Auch ist der Zeitaufwand für die Bewirtschaftung einer Immobilie nicht zu unterschätzen. Von dem ganzen Ärger mit eventuell renitenten Mietern und säumigen Mieten mal ganz abgesehen.

Es gibt aber eine Variante der Immobilienfinanzierung, in der man selber als Investor auftreten kann und somit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann: Man kann eine hohe Rendite erzielen und gleichzeitig ein durch Hypothek abgesichertes Investment tätigen. Und zwar derzeit europaweit mit nur 50€ Einsatz! Dabei handelt es sich um P2P-Kredite via der Immobilienplattform Estateguru. Grundsätzlich sind P2P-Kredite mit höheren Risiken behaftet, bieten jedoch auch deutlich höhere Renditen als man es von Sparbüchern, Tagesgeldkonten und Festgeldkonten kennt. Es liegt meine Ansicht nach an zwei Punkten, die ein P2P-Investment haben sollte, wenn ich beabsichtige darin ein Investment zu tätigen:
Sicherheit der Anlage sowie kleine Investitionseinheiten zur bestmöglichen Diversifizierung.
Beide Punkte erfüllt Estateguru meiner Ansicht nach ziemlich gut. Man kann nämlich mit kleinem Einsatz (ab 50€ pro vergebenen Kredit) und hoher Diversifikation (entsprechendes Investitionsvolumen vorausgesetzt) in ein breit gestreutes Immobilienportfolio investieren, das durch Hypotheken abgesichert ist. Wenn also ein Kredit nicht mehr bedient werden kann, kann die Hypothek zum Ausgleich des vergebenen Kredits als Sicherheit für den Investor verwertet werden.


Ich habe selber via Estateguru investiert. Bisher lief alles zu meiner Zufriedenheit. Was aber nicht heissen muss, dass sich das nicht auch mal ändern kann. Es handelt sich hierbei um Risikokapital. Konkret: Ich habe hier nur soviel investiert, wie ich ohne weiteres bei einem 100%igen Ausfall der Investition verkaften kann. Das stellt keine Anlageberatung dar. Jeder muss für sich selbst entscheiden ob er solch ein Investment tätigt und wie viel er bereit ist zu investieren. Ein 100%iger Verlust des eingesetzten Geldes kann dabei keiner ausschliessen.
Wer sich über die Links bei Estateguru anmeldet bekommt einen 0,5% Bonus auf seine getätigten Investitionen innerhalb drei Monate nach Anmeldung. Für deutsche Interessenten gibt es bis zum 31.12.20 übrigens sogar 1% Bonus!

Immer automatisch zum günstigeren Stromanbieter wechseln

Deutschland halt weltweit die höchsten Stromkosten. Somit stellen die Ausgaben für den Strom eine nicht kleine Position im privaten Haushalt dar. Eine probate Lösung um die Stromkosten zu senken stellt ein Anbieterwechsel dar. Das kann man ohne weiteres über die vorhandenen Wechselportale machen. Allerdings stellt sich dabei ein Problem: Wer hat die Zeit, jeweils zum richtigen Vertragswechselzeitpunkt den günstigsten Stromtarif rauszusuchen? In der Theorie ist das zwar einfach, in der Realität zeigt sich dann (zumindest bei mir) dass dem oft nicht so ist.
Ich habe mich deswegen für eine einfache wie effektive Lösung entschieden: Die Beauftragung eines Wechselagenten. Es gibt seriöse Anbieter, die mit unterschiedlichen Geschäftskonzepten am Markt sind. Manche bieten ihre Dienste sogar kostenfrei für den Kunden an. Sprich: Der Anbieter sucht kostenfrei den günstigsten Strom- oder Gaslieferanten für den Kunden heraus. Wobei ich hier jedoch Bedenken habe, ob hier der Endkunde wirklich immer den für ihn günstigsten Stromtarif erhält. Irgendwie muss selbst ein solch kostenfreier Wechselagent ja seine Einnahmen erzielen. Und die könnten durch Provisionen der Stromanbieter reinkommen. Ob dann daraus wirklich eine “unabhängige” Empfehlung von diesem Wechselanbieter mit dem wirklich günstigsten am Markt erhältlichen Tarif entsteht? Ich habe so meine Zweifel. Ich bezahle lieber selber etwas Provision an den Wechselagenten für seine Dienste. Dann ist aus meiner Sicht kein Interessenkonflikt erkennbar. Was nicht heissen muss, dass es diesen nicht doch irgendwo gibt. Nachdem ich mir einige Dienste angesehen und verglichen habe, bin ich seit einiger Zeit Kunde beim Wechselpilot. Nebenbei bemerkt sind diese auch von der Stiftung Warentest als “sehr empfehlenswert” eingestuft worden. Für mich hat sich der bisherige Wechsel als sehr vorteilhaft erwiesen. Selbst unter Berücksichtigung der 15% Provision von den eingesparten Energiekosten habe ich unter dem Strich deutliche Einsparungen bei Strom- und Gaskosten verzeichnen können. Das interessante ist dabei, dass man immer rechtzeitig vor Ablauf seines Gas- oder Stromvertrages einen neuen Vorschlag für einen neuen Anbieter erhält. Dieses Angebot kann man annehmen oder man sucht sich selbst einen neuen Eneergielieferanten. Aber Achtung: Wenn man dem vorgeschlagenen Wechsel zum neuen Strom- oder Gas-Anbieter nicht innerhalb von 14 Tagen widerspricht wird dieser von den Wechselpiloten automatisch als neuer Vertragspartner eingesetzt! Hier sollte man also drauf achten. Aber ansonsten ist es bisher für mich wirklich ohne Haken und Ösen gewesen, weswegen ich diesen Dienst auch empfehlen kann.